„Die Stiftung Mercator möchte das Jahr 2011 nutzen, um eine Brücke zwischen Deutschland und China zu schlagen. Wir möchten die Kulturen miteinander ins Gespräch bringen, Vorurteile abbauen und uns für ein gegenseitiges Verständnis einsetzen“, so Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.
So schaffe die im Haus der Stiftung präsentierte China-Ausstellung interkulturelle Begegnungen über das Medium der Kunst.
Ziel sei es, das ‚Andere‘ so zu lesen, dass es nicht mehr fremd bleiben muss.
Die Stiftung Mercator eröffnete an diesem Tag in ihren Räumen die Ausstellung
„Das Ich im Anderen“ und präsentiert bis 30. Juni 2011 zeitgenössische
chinesische Kunst.
Gezeigt werden Arbeiten der jüngsten Generation chinesischer Künstler, die meist in den 1980er Jahren geboren wurden und so von der Kulturrevolution und den Vorfällen am Tiananmen-Platz 1989
weitestgehend unbelastet sind. Diese Generation wuchs mit der Globalisierung und dem Internet auf, sie verfügt im Gegensatz zu chinesischen Künstlern vor ihr über kunstgeschichtliche und gesellschaftspolitische Informationen aus aller Welt und fusioniert so das Ich im Anderen zu einer eigenen neuen Sprache, die ebenso universell wie chinesisch ist.
Etliche der genannten Künstler studierten einerseits an chinesischen Akademien und andererseits in London, Berlin oder Massachusetts/USA.

 

Der durch das chinesisch-deutsche Kuratorenduo Tian Yuan und Alexander Ochs entwickelten Ausstellung gingen Interviews zum Thema China mit Mitarbeitern der Stiftung Mercator voraus.

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